Der deutsche Kraftwerkspark ist insgesamt überaltert: Mehr als die Hälfte aller deutschen Kraftwerke sind mindestens 25 Jahre alt und Modernisierungen werden in naher Zukunft dringend nötig.
So sieht Professor Ulrich Wagner, Energiewissenschaftler der TU München, allerspätestens ab dem Jahr 2007 auf die Stromerzeuger erhebliche Kosten zukommen. Klaus Pitschke, Vorstandssprecher der Bewag AG, rechnet spätestens ab 2010 mit Investitionen von bis zu 50 Milliarden Euro. Die Sanierung von bestehenden Kraftwerken ist nötig, um die Stromversorgung in der Zukunft zu sichern und die Energiegewinnung effizienter zu gestalten. Aber auch Umweltgesichtspunkte, wie die Reduktion der Schadstoffemissionen, sind von großer Bedeutung.
Solche Anforderungen treffen die Energiewirtschaft in einer Zeit des Wandels: Die 1996 beschlossene Liberalisierung des europäischen Strommarktes hat zu erheblichen Verwerfungen in der Branche geführt. Neue Angebote wie „Cross-Selling“, „Multi-Utility“ und verschiedene Energiedienstleistungen wurden auf dem Markt platziert. Erneuerbare Energien gewinnen an Bedeutung und werden stärker gefördert. Kunden haben nun die Wahl unter verschiedenen Anbietern und wählen den in ihren Augen günstigsten, wodurch sich der
Konkurrenzkampf zwischen den verschiedenen Stromerzeugern verschärft hat. Allein in Deutschland gab es innerhalb weniger Jahre mehr als 70 Fusionen und Akquisitionen. Umfangreiche Investitionen im IT-Bereich und beim Risiko-Management waren unumgänglich. So brachten die Energieversorger rund 1,5 Milliarden Euro für neue IT-Lösungen auf.
In dieser Situation zu investieren, fällt nicht leicht. Wie können also dringend notwendige Kraftwerkserneuerungen möglichst liquiditätsschonend realisiert werden? Die umfangreichen Leasing-Angebote der Deutschen Leasing sind eine Antwort auf diese Finanzierungsprobleme.








Moderne Kraftwerke